Solarkosten
Solarkosten: Preiswert leben und die Umwelt schonen
Zunächst lassen die hohen Investitionskosten bei einer Solaranlage diese Form der Energiegewinnung als recht teuer erscheinen. Doch mittlerweile sind die Wartungskosten von Photovoltaikanlagen und solarthermischen Kollektoren überschaubar und beide Systemarten haben eine Lebensdauer von 20, teils bis zu 30 Jahren. Selbst die Solarzellen, die früher eine viel geringere Lebensdauer hatten, brauchen in dieser Zeitspanne nicht mehr ausgetauscht zu werden. Wer solche Anlagen betreibt, kann seine Energiekosten erheblich senken und sogar, je nach Größe der Anlage, Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Dies hängt unter anderem vom Energiebedarf des jeweiligen Gebäudes ab. So genannte Plusenergiehäuser verfügen über energiesparende bauliche Zusatzausstattung wie eine Wärmedämmung nach technisch höchsten Maßstäben, deshalb ist hier eine besonders effektive Stromgewinnung möglich. Der für den Eigenbedarf zu viel produzierte Strom kann ins öffentliche Netz der Energieversorger geleitet werden. Dafür zahlen die Energieversorger nach dem Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG) für Solarstrom aus Gebäudeanlagen bis 30 Kilowatt Höchstleistung zurzeit 46,75 Cent pro Kilowattstunde Grundvergütung. Der Betrag variiert je nach Größe und Standort der Anlage. Die Stromversorger verpflichten sich, den Erzeugern 20 Jahre lang den Strom abzukaufen.
Kalkuliert man günstige Kredite – sogar die Vollfinanzierung über einen Kfw-Kredit ist möglich – Fördergelder und die Möglichkeit, Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen ein, so ergibt sich, dass Solaranlagen langfristig betrachtet dem Besitzer keine Unkosten verursachen. Im Gegenteil: die Anlagen ersetzen den größten Teil der benötigten Energie eines Haushalts und senken erheblich die Nebenkosten.