Photovoltaische Anlagen
Wer sich für Solarthermik-Anlagen entscheidet, ergänzt diese häufig durch ein Photovoltaik-System. Auf diese Weise funktionieren Heizung, Warmwasserbereitung und sämtliche Elektrik eines Hauses fast ausschließlich mit erneuerbarer Energie. Die Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Innerhalb der Solarzelle findet dieser Prozess statt. Sobald die Photonen – das sind die Lichtteilchen – die hauchdünnen Schichten des Halbleitermaterials der Solarzellen durchdringen, trennen sich negative und positive Ladungsträger voneinander und ein elektrisches Feld baut sich auf. Die weiteren Teile der Anlage dienen hauptsächlich zum Abgreifen des Stroms und zur Speicherung und Netzeinspeisung der gewonnen Energie. Moderne Photovoltaikanlagen arbeiten mit einem Wirkungsgrad von bis zu 17,7 Prozent. Trotzdem diese Zahl gering erscheint, arbeiten Solaranlagen so effizient, dass sie auch bei Wetterverhältnissen wie sie hierzulande herrschen genügend Strom liefern können, ohne dass die Solarmodule zu große Dimensionen haben müssen. Anders als die Vorgängermodelle, haben heutige Solarzellen eine Lebensdauer von zwanzig manchmal dreißig Jahren. Deshalb sind langfristig Solarkosten deutlich günstiger als die Energiepreise konventioneller Anbieter.