14. Tag der erneuerbaren Energien am 25. April 2009
In wenigen Tagen steht der alljährliche 14. Tag der erneuerbaren Energien wieder vor der Tür. Dieser mittlerweile bundesweite „Tag der offenen Tür” findet nun bereits im 14. Jahr statt, und zwar immer am letzten Samstag im April. Um diese Terminwahl zu verstehen, muss man sich kurz anschauen, wie alles im Jahre 1996 begann.

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Der Anfang
Angefangen hat alles mit der Stadt Oederan im Erzgebirge nahe Chemnitz.
Die Stadt hatte nach der Wende in den 90er Jahren großangelegte Energiekonzepte für den gesamten Stadtbereich entwickelt und auch umgesetzt. 1996 veranstaltete Oederan in Gedenken an die damals 10jährige Tschernobyl-Katastrophe den ersten Tag der erneuerbaren Energien: die Stadt und weitere 27 Besitzer von Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen in Sachsen öffneten für interessierte Besucher ihre (Werks-)Türen.
Die Grundidee aus Oederan breitete sich in den darauffolgenden Jahren bundesweit aus und seit 2001 wird in Gedenken an die Tschernobyl-Katastrophe am 26. April 1986 immer am letzten Samstag im April jährlich der Tag der erneuerbaren Energien durchgeführt.
Was genau ist der Tag der erneuerbaren Energien und wer macht mit?
Der Tag der erneuerbaren Energien ist ein bundesweiter Aktionstag, bei dem Städte, Gemeinden, Energiewerke und Energieaktivisten ihre Türen öffnen, um ein größeres Bewusstsein für zukunftsfähige Energienutzung und Energieeffizienz zu schaffen.
Koordiniert wird das alles über die Stadt Oederan und die Internetseite www.energietag.de, wo sich interessierte Firmen, Unternehmen oder auch Personen(gruppen) informieren und anmelden können. Es können Unternehmer, Anlagenbetreiber, aber auch alle solar Interessierten sowie Schülergruppen mitmachen.
Alle regionalen Aktivitäten können auf der Seite www.ernergietag.de eingesehen werden und über eine übersichtliche Suchfunktion für Ihre Stadt herausgefunden werden.
Übrigens: die Stadt Oederan, die noch nicht mal 10.000 Einwohner hat, ist ungemein aktiv in Sachen Solar und energieeffizientes Bauen. Ende 2008 wurde sie daher mit dem „European Energy Award” als energieeffizienteste Kommune ausgezeichnet.
Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass ein so großes Engagement auch mal in die Großstädte hier im Ruhrgebiet rüberschwappen wird.
Kategorie Solar Projekte